Abs: thomas@biopilze.de , 22.08.2011 16:08:17
Betr: RAUS aus dem krieg in libyen…! kein blut für öl mehr !!
to: Jens.Ackermann@bundestag.de; Christian.Ahrendt@bundestag.de; ilse.aigner@bundestag.de; … (die vollständige liste findet sich hier):

herrschaften,

ich erinnere sie persönlich an das Friedensgebotes des Grundgesetzes!

bezug? siehe http://www.jungewelt.de/2011/08-20/062.php!!-sooo nicht-!!

ich fordere sie persönlich auf sich besser einzusetzen für ein friedliches miteinander der völker, insbesondere fürs energiesparen u die entwicklung umweltschonender technik…

dieses weltweite rauben und morden missbillige ich scharf! –
sollten sie dies weiterhin ignorrieren, billigen u/od fördern so spreche ich ihnen ab mich zu vertreten, denn solches ist NICHT in meinem sinn!

thomas


der kleine nachhaltige deutsche pilzanbauer \
the small german sustainable mushroomer – http://www.biopilze.de/wir.htm
le petit champignoneur allemand soutenable /

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u die rückmeldungen:

+ + +

von: Niema Movassat MdB niema.movassat@bundestag.de 23.08.2011 10:27:36
Betr: AW: RAUS aus dem krieg in libyen…! kein blut für öl mehr !!

Lieber Thomas!

Anbei eine PM unserer Fraktion zum Thema.
Sehen wir genauso wie du.

http://linksfraktion.de/pressemitteilungen/deutsche-beteiligung-libyen-krieg-stoppen/

Beste Grüße Manuel Faber

19.08.2011 von– Jan van Aken

Deutsche Beteiligung am Libyen-Krieg stoppen

„DIE LINKE fordert eine Änderung des Parlamentsbeteiligungsgesetzes, mit der eindeutig klargestellt wird, dass jegliche Beteiligung deutscher Soldaten an Auslandseinsätzen – ob nun direkt oder indirekt, ob mit der Waffe in der Hand oder in Führungsstäben – vom Parlament beschlossen werden muss. Ohne Mandat des Bundestages müssen die deutschen Soldaten aus den NATO-Stäben abgezogen werden“, verlangt Jan van Aken, für die Fraktion DIE LINKE Mitglied im Auswärtigen Ausschuss des Bundestages, angesichts der Meldungen über die deutsche Unterstützung bei der Auswahl von Angriffszielen der NATO in Libyen. Van Aken weiter:
„Deutschland ist direkt an den tödlichen Militärschlägen der NATO in Libyen beteiligt. Nicht mit eigenen Kampfflugzeugen oder Raketen, aber mit Soldaten bei der Zielauswahl in den NATO-Stäben. Das hatte die Bundesregierung bereits im März auf einer Pressekonferenz bekannt gegeben. Möglich ist diese verschleierte Kriegsbeteiligung vor allem, weil das Parlamentsbeteiligungsgesetz hier unklar ist. Es schreibt eindeutig vor, dass die Beteiligung bewaffneter deutscher Soldaten an einem internationalen Militäreinsatz vom Parlament beschlossen werden muss, lässt aber die Frage des Einsatzes unbewaffneter Soldaten – zum Beispiel in den NATO-Stäben – weitgehend offen.

Es ist nicht das erste Mal, dass eine deutsche Bundesregierung der Öffentlichkeit vorgaukelt, man beteilige sich nicht an einem internationalen Militäreinsatz. Schon den Irakkrieg 2003 hat Deutschland unter anderem mit Informationen des Bundesnachrichtendienstes über Angriffsziele unterstützt. Auch am EU-Militäreinsatz im Tschad wollte die Bundesregierung nicht beteiligt sein, im Hauptquartier saßen jedoch mehrere deutsche Militärs und haben den Einsatz mit geplant und koordiniert. Es wird Zeit, dass dieser Art der verschleierten Kriegsbeteiligung ein Riegel vorgeschoben wird.“

Manuel Faber, Mitarbeiter

Niema Movassat, MdB, Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

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von: Halina Wawzyniak , halina.wawzyniak@bundestag.de 22.08.2011 16:41:09
Betr: AW: RAUS aus dem krieg in libyen…! kein blut für öl mehr !!

junger mann,

mal abgesehen von ihrem Ton, müssen sie solche Forderungen mit Sicherheit nicht an Abgeordnete der LINKEN schicken. Die stehen eh an ihrer Seite in dieser Frage. aber mit ihrem unhöflichen Schreiben landen Sie mit Sicherheit in Papierkörben und nicht in offenen Ohren.

katja, Büroleiterin

Halina Wawzyniak, MdB, Fraktion DIE LINKE, Netzpolitische Sprecherin , Stellvertretende Vorsitzende des Rechtsausschusses

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u meine rückantwort:

> …mit ihrem unhöflichen Schreiben landen Sie mit Sicherheit
>in Papierkörben und nicht in offenen Ohren…

danke für rückmeldung, aber so oder so ists FÜR MICH ne zumeist korrupte bande im traumschiff reichstag…!!, thomas

ps mehr? -> zb http://www.kontext-tv.de/node/73

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von: Welcome To Europe media@w2eu.net
Betr: Broschüre: Tunesien zwischen Revolution und Migration — Eindrücke und Fragmente einer Delegationsreise im Mai 2011

Liebe Freundinnen und Freunde,
Im Mai diesen Jahres waren wir mit einer 12-köpfigen Delegation antirassistischer Netzwerke zu einer Kontakt- und Erkundungstour nach Tunesien gereist. Wir wollten erfahren, was das für eine Revolution war und ist, was sie verändert hat und was wir daraus lernen können. Wir wollten ausloten, ob und wie eine längerfristige Zusammenarbeit mit Gruppen in Tunesien entwickelt werden kann. Ist es gemeinsam möglich, die Installierung eines neuen Wachhund-Regimes, wie es die EU derzeit versucht, zu verhindern oder jedenfalls zu stören? (Wie) können wir die Forderungen nach Bewegungsfreiheit – sowohl der tunesischen Reise- oder Emigrationswilligen wie auch der Transitflüchtlinge oder -migrantInnen vor allem aus Subsahara-Afrika – konkret aufgreifen und praktisch unterstützen? Mit diesen Zielen und Fragen waren wir in Tunis, an der Küste, in Orten im Hinterland, wo der Aufstand begann und in Flüchtlingslagern an der tunesisch-libyschen Grenze.

Aus unseren Interviews und Treffen, aus unseren Erfahrungen und Notizen haben wir – ergänzt durch einige Gastartikel – unter oben-genanntem Titel eine 60-seitige Broschüre zusammengestellt. Mit dieser Veröffentlichung geht es uns ganz zentral darum, einen Zusammenhang zwischen den Bewegungen in (Nord)Afrika und Europa herzustellen: nicht (nur) als Aufruf zur Solidarität mit „anderen“, sondern als Suche nach gemeinsamen Interessen und Bewegungsansätzen, um die notwendigen Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und politischer Partizipation in Zeiten eines globalen Aufbruchs auch gemeinsam zu stellen und gemeinsam dafür zu streiten. In diesem Sinne findet Ihr den Ausblickstext der Broschüre, in dem wir konkrete Handlungsperspektiven benennen bzw. vorschlagen, im Anhang dieser Ankündigung.

Ihr findet das Inhaltsverzeichnis und die PDF-Fassung der Broschüre zum kostenlosen Download unter folgender Adresse:

http://bordermonitoring.eu/2011/08/tunesien-revolution-migration

Die gedruckte Fassung kann ab sofort für 3,- Euro pro Stück (plus Porto) bestellt werden. WiederverkäuferInnen räumen wir einen Rabatt von 20% ab einer Bestellung von 10 Exemplaren ein.

Bestellungen nehmen wir unter der Adresse office@bordermonitoring.eu entgegen. Bitte gebt eine Lieferadresse an, und ggf. eine Rechnungsadresse. Die Verschickung beginnt am 30. August.

Mit besten Grüßen aus der Redaktionsgruppe

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19.09.11: Tobias Pflüger: „Der Krieg nebenan, der niemanden interessiert„…

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Reaktionen aus der Friedensbewegung auf den Tod Gaddafis: „Erklärungen von Friedensratschlag, IPPNW und ‚Stop the War Coalition‘„…

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01.11.2011: Dr. Joachim Wink: „Libyen oder über das Zuspätkommen der Wahrheit„…

13.12.2011: Sabine Lösing und Jürgen Wagner: „EU: Neuausrichtung der Nachbarschaftspolitik„…

31.01.2012: Albrecht Müller, nachdenkseiten.de: „Zur Bereitschaft, den Krieg als Mittel der Politik zu betrachten, wurden und werden die Deutschen und ihre Parteien systematisch und mit Lug und Trug getrimmt„….

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spät gefunden -u zugegeben länglich-
27.10.11: Christoph Hörstel: „Ich verließ ARD = ZDF weil ich nie mehr zuviel Lügerei mitorganisieren wollte“ – seh ich im Zusammenhang mit dem näxten Artikel –