Afrika im Fadenkreuz der G20

von Samuel Decker und Thomas Sablowski

Die von der Bundesregierung angestoßene »Partnerschaft mit Afrika« markiert eine neue Etappe der kapitalistischen Ausbeutung des Kontinents

…Vor einer neuen Welle neoliberaler Strukturpolitik?
Anstatt um »Fluchtursachenbekämpfung« geht es also vor allem um eines: eine neue Welle neoliberaler Strukturpolitik zur kapitalistischen Durchdringung des afrikanischen Kontinents unter der Dominanz transnationaler Konzerne…

-> neues-deutschland.de/artikel/1053972.afrika-im-fadenkreuz-der-g.html

G20 – das war’s!


(g20tohell.blackblogs.org/2017/07/08/g20-das-wars als seite u g20tohell.blackblogs.org/wp-content/uploads/sites/337/2017/02/cropped-web-header-1.jpg als banner dazu… -> archiv!: archive.is/x5nTf u archive.is/x5nTf/57fac726acd9638055a6d8319482dce0f7e84b3f.jpg)

siehe auch:

ein Kommentar zu Gewalt bei G20:
Trump wirft Bomben, aber Linke sollen sich von jedem Steinwurf distanzieren. In einem Gastbeitrag hält die Interventionistische Linke dagegen – Eine verlogene Diskussion!

u aus „der schanze“ ein bericht: Egbert Scheunemann: „…Wir die Guten, sie die Bösen…“ – Gedächtnisprotokoll zu einer Stadtteilversammlung

Geschützt: internes…

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Trump setzt unsere Welt in Brand – werden wir uns endlich wehren?

All die ohnehin im Pariser Klimaschutzabkommen vorhandenen Schwächen sind das Ergebnis jahrelanger US-Lobbyarbeit. Doch schwach ist nicht dasselbe wie nutzlos. Trumps Ausstieg ist ein Brandanschlag auf unseren Planeten. Regierungen und soziale Bewegungen sollten gegen die USA, ihre Ölkonzerne und das Trump-Imperium Sanktionen und Divestment-Kampagnen fahren – meint Naomi Klein. -> justicenow.de/trump-setzt-unsere-welt-in-brand-werden-wir-uns-endlich-wehren/

u demnächst ist hierzulande Ende Gelände! Wir sehen uns im klimacamp-im-rheinland.de

Rezension zu: Sebastian Kalicha – Gewaltfreier Anarchismus & anarchistischer Pazifismus. Auf den Spuren einer revolutionären Theorie und Bewegung

„Gewaltfreie Anarchist*innen“ werden oft als Anarchist*innen verstanden, die Gewalt ablehnen. Dies wird entweder moralisch gelobt oder taktisch abgelehnt, Letzteres gerne mit spöttischem Einschlag („Hippies“, „Müslis“, „Friedenspolizei“). Einer der größten Verdienste von Sebastian Kalichas nun vorliegendem Überblicksband Gewaltfreier Anarchismus und anarchistischer Pazifismus (Begriffe, die er synonym verwendet) ist es, diesen vereinfachten Blick zurückzuweisen. Kalicha erklärt:

„In vielen … Debatten wird … übersehen, dass, bei aller Wichtigkeit von Fragen der Mittel, die Kritik gewaltfreier AnarchistInnen sich keineswegs in der Frage ‚Sollen wir Gewalt anwenden oder nicht?‘ erschöpft. Sie ist keine negative Kritik, die Gewalt schlicht ablehnt, ohne dabei eine sie ersetzende Alternative vorzuschlagen. Gewaltfrei-anarchistische Praxis bleibt nicht einfach an dem Punkt stehen, an dem es potentiell zur Gewalt kommt, ihre Analyse nicht bei dem Für und Wider direkter, physischer Gewalt. Die Argumentation hat drei Hauptaspekte: Gewaltkritik wird als integraler und essentieller Bestandteil einer umfassenden anarchistischen Theorie und (Gesellschafts-)Kritik, Gewaltfreiheit als eine revolutionäre, aktive und subversiv-herrschaftslose Praxis und Kampfform verstanden, die viel tiefer geht und in der Aktion viel weitreichendere Alternativen anbietet, als dies einschlägige Debatten vermuten lassen. Und drittens ist praktizierte Gewaltfreiheit viel mehr als eine schlichte Entscheidung für eine bestimmte Taktik, sondern auch immer die Vorwegnahme eines konkreten Ziels, nämlich der gewaltfreien und herrschaftslosen – also anarchistischen – Gesellschaft.“

alpineanarchist.org/r_kalicha_gfrei_rezension

»Hamburg verliert die Fassung«

»Hamburg zeigt Haltung«, so heißt ein Bündnis, zu dem sich prominente Hamburger aus Politik, Kultur, Kirche und anderen gesellschaftlichen Bereichen Anfang Mai zusammenfanden. Man wolle den zum G-20-Gipfel am 7. und 8. Juli anreisenden Staatschefs zeigen, dass die Stadt für »westliche Werte« steht, für eine »offene Gesellschaft«. Je näher der Gipfel rückt, desto grotesker wirkt das vom Bündnis gewählte Motto. Zumindest die Führung der Hansestadt lässt gerade jede Haltung vermissen – »Hamburg verliert die Fassung« würde es besser treffen.

Vor allem das Agieren der Polizei und des von der Dimension des Ereignisses offenbar überforderten Innensenators Andy Grote (SPD) wirkt hilflos. Grote behauptete allen Ernstes, das Gipfeltreffen werde ein »Festival der Demokratie«. Das sagte derselbe Senator, der mit allen Mitteln versucht, jeden Protest zu unterbinden, der über bunte Banner hinausgeht. Grote will die Camps der Gipfelgegner im Stadtpark und im Altonaer Volkspark verhindern, hat eine Allgemeinverfügung präsentiert, die in einem Gebiet von 38 Quadratkilometern, der ominösen »blauen Zone«, während der Gipfeltage Demonstrationen untersagt…
Am 6., 7. und 8. Juli wird der Weltöffentlichkeit wohl vor allem eines demonstriert werden: Wie weit sich die Herrschenden von der Bevölkerung entfernt haben. Es ist entlarvend, welche Maschinerie zum Schutz der Staats- und Regierungschefs der 19 »wichtigsten Industrie- und Schwellenländer« plus EU-Vertreter angeworfen wird. Um das Volk von ihnen fernzuhalten, marschiert ein Heer von Polizisten, Soldaten und Geheimdienstlern auf. Fachleute gehen eher von 20.000 bis 25.000 Sicherheitskräften aus als von den bisher genannten 17.000.
jungewelt.de/artikel/312560.bankrott-der-demokratie

3.06.17: Vier Wasserschützer*innen von den Standing-Rock-Pipeline-Protesten im Rheinischen Braunkohlerevier

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1.6.17: 23.00 uhr:

+++++ Liebe Klimabewegte, gerade nachdem Trump das Pariser Klimaschutzabkommen gekündigt hat, haben wir als Klimabewegung die Chance zusammen zu stehen. An diesem Wochende sind 4 Wasserschützer*innen von den Standing-Rock-Pipeline-Protesten im Rheinischen Braunkohlerevier. *Das ist die Chance unsere Solidarität zu zeigen.
* An einem Ort wo Klimawandel gemacht wird, im Hambacher Forst, stehen wir im Widerstand, stehen wir zusammen, stehen wir mit Standing Rock. Hier wird das Klima verhandelt!
* Stand up with Standing Rock!
* Einen offenen Brief der Wasserschützer an Trump findet ihr hier: facebook.com/StandUpForStandingRock/posts/1903770383169533
* Am Samstag Abend den 3.06 um 18 Uhr werden die vier die Geschichte vom Widerstand in Standing Rock erzählen.*

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